Vom einfachen Laptop über die moderne Telefonanlage bis zu hochwertiger Medizintechnik – in allen Unternehmen und Branchen läuft die Arbeit heute nur noch dank einer Vielzahl elektronischer Geräte. Doch wenn die einmal beschädigt werden und ausfallen, muss möglichst schnell Ersatz her. Denn eine Panne kann schlimmstenfalls den kompletten Betrieb lahmlegen. Deshalb ist es wichtig, teure elektronische Geräte gut zu versichern. Gleichgültig, ob im Büro, in der Arztpraxis oder im Handwerk.
Am besten und einfachsten geht das mit einer Elektronik-Pauschalversicherung. Sie bietet umfassenden Schutz aller Geräte mit nur einer Police. Eine aufwändige Einzelaufstellung ist nicht notwendig. Die Versicherungssumme wird aus dem jeweiligen Neuwert der einzelnen Geräte gebildet.
Diese Geräte sollten versichert werden
Nach einer Statistik sind die häufigsten Schadenursachen bei elektronischen Geräten Kurzschlüsse und Überspannung, Bedienfehler, Überlastung, technisches Versagen sowie Diebstahl außerhalb des Versicherungsortes. Diesen Risiken sind heutzutage im Grunde alle Betriebe ausgesetzt. Eine Elektronik-Pauschalversicherung übernimmt deshalb die Kosten für Wiederbeschaffung oder Reparatur unterschiedlichster Geräte. Als Beispiele:
- Büro- und Kommunikationstechnik wie PCs, Notebooks, Telefonanlagen oder Beamer
- Medizintechnik (Röntgen- und Ultraschallgeräte, Endoskope, Laborgeräte und weitere)
- Mess- und Prüftechnik, also etwa Waagen, Kassen und Prüfautomaten
- Bild- und Tontechnik wie Videoanlagen und Fernsehgeräte
Wichtig: Geräte, die im Homeoffice genutzt werden, sollten über eine entsprechende Klausel ebenfalls im Versicherungsschutz enthalten sein, und zwar sowohl privat als auch geschäftlich eingesetzte Geräte. Gleiches gilt (falls vorhanden) für Wallboxen.
Das muss eine gute Elektro-Pauschalversicherung leisten
Bei der Wahl der Versicherung sollten Betriebe aber noch einige Details mehr beachten. So sei etwa eine Außenversicherung sinnvoll, wenn das Unternehmen seine Elektrogeräte europa- oder weltweit einsetzt.
Außerdem sollten Firmeninhaber prüfen, wie häufig neue Geräte angeschafft werden. Dann ist nämlich eine spezielle Vorsorgeversicherung wichtig, über die neue Elektrogeräte bis zur nächsten Hauptfälligkeit mitversichert sind (also bis zu dem Termin, an dem die Prämie für das nächste Versicherungsjahr fällig wird).
Tipp: Machen Sie bei Gelegenheit doch einmal eine Bestandsaufnahme, welche Geräte im Betrieb vorhanden sind, wie hoch ihr Neuwert ist und wo sie eingesetzt werden. Dann findet sich auch die optimale Versicherung.